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Artikel 1:
Die Funktionelle und pathologische Kiefergelenkbelastung in Abhängigkeit von okklusalen Belastungsparametern, Risse, G., Germany, Münster
Dieser Artikel erschien in dem:
Fachjournal der Fachvereinigung Deutscher Kieferorthopäden, KFO-IG
„Umfassende Dentofaziale Orthodontie und Kieferorthopädie (UOO), Comprehensive Dentofacial Orthodontics and Orthopedics (COO)“, Ausgabe 1-2, 2004, S. 20 – 32
Artikel 2:
Die Angulation der ersten permanenten oberen Molaren, der Schlüssel zur
funktionellen Okklusion, Risse, G., Germany, Münster
Dieser Artikel erregt internationales Interesse:
- wurde auf der 77. Wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie, DGKFO, 2004, Freiburg als Vortrag zugelassen
- wurde in der 2. Ausgabe des Fachjournals der indischen Gesellschaft für Kieferorthopädie:
„Torq, India´s first orthodontic News Magazine, redefining orthodontics“, July-September 2005, p 8, veröffentlicht,
- wurde in dem Fachjournal der Fachvereinigung Deutscher Kieferorthopäden, KFO-IG
„Umfassende Dentofaziale Orthodontie und Kieferorthopädie (UOO), Comprehensive Dentofacial Orthodontics and Orthopedics (COO)“, Ausgabe 1-2, 2005, in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht.
- erscheint in Kürze in chinesischer Sprache.
Inhalt des Artikels (2) schockierten auf der 77. Wissenschaftlichen Jahrestagung der DGKFO jeden Kliniker und besonders jeden Hochschullehrer, da sie aufzeigen, dass in der Kieferorthopädie/Orthodontie Grundlagen der Anatomie und anatomische Behandlungsziele definiert und angestrebt werden, welche den Vorgaben der offiziellen Anatomie sogar widersprechen. Dieses hat direkte Konsequenzen für die Lehre und Forschung und die Aufklärung des Patienten, für die Diagnose, Therapie, Extraktionen, Stabilität und Wirtschaftlichkeit sowie für die eingesetzten Materialien.
Der Artikel (1) zeigt Gefährdungspotentiale für die Gelenke und Weichteile auf, welche sich durch Begradigung der Okklusionskurve, Straight-wire-Technik, und Behandlungsziele ergeben, welche der offiziellen Anatomie nicht entsprechen. Der Artikel (1) erweitert die ablehnende Haltung gegen die Straight-wire-Technik nach Lehrbuch Kieferorthop. I, 2000, S. 6-10. Danach „kann die Straight-wire-Mechanik den individuellen funktionellen und parodontalen Anforderungen nicht gerecht werden. Grundprobleme herkömmlicher Straight-wire-Technik bestehen in:
Unkontrollierter Nivellierung, unkontrollierter Friktion, unzureichender Kontrolle“.
Aufklärung
Der Patient sollte angemessen aufgeklärt werden, nach welcher anatomischen Lehrmeinung diagnostiziert und thereapiert wird, nach Vorgabe der Straight-wire-Technik und der Lehrmeinung der Kieferorthopädie/Orthodontie oder nach Vorgabe der offiziellen Anatomie.
Der Patient sollte auch darüber aufgeklärt werden, ob seine kieferorthopädische Behandlung auf der Basis von Qualitätsstandards durchgeführt wird. Der Einsatz „niedriger Kräfte“ ist kein ausreichendes Qualitätskriterium. Ihr gezielter Einsatz und ihre differenzierte Kontrollierbarkeit ist entscheidend.
Die Fachvereinigung Deutscher Kieferorthopäden, KFO-IG, hat Qualitätsstandards für die Kieferorthopädie/Orthodontie entwickelt und veröffentlicht. Diese sind unter „Standortbestimmung VII“ abrufbar.
Schulungen
Die G BFO bietet umfassende Schulungen an, Kieferorthopädie/Orthodontie auf der Basis von veröffentlichten Qualitätsstandards umzusetzen.
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